Im Februar 2026 besuchte ich die Konferenz Epic Webinar Summit in den Vereinigten Staaten — genauer gesagt in Miami. Wir wurden vor allem deshalb eingeladen, weil mein Geschäftspartner Štěpán dort als Speaker auftrat. Für mich war es jedoch mehr als nur eine Konferenz. Und obwohl ich früher als Investor mit einem E2-Visum in Amerika gelebt hatte, war es tatsächlich meine erste größere amerikanische Business-Veranstaltung und zugleich mein erster richtiger Kontakt mit der Unternehmerszene in den USA.
Ich kaufte mir Flugtickets (ich flog in der Business Class, darüber habe ich in einem anderen Artikel geschrieben), und nach meiner Ankunft in Amerika war ich überrascht, wie unkompliziert eigentlich alles ablief. Bei der Einreisekontrolle standen wir zwar etwa eine Stunde lang in der Schlange, aber das eigentliche Gespräch dauerte kaum 10 Sekunden — keine Fragen, nur ein digitaler Stempel, und schon war ich in den USA. Ich habe eine lange Vorgeschichte in Amerika, weshalb ich normalerweise keinen umfangreicheren Kontrollen unterzogen werde.
Am ersten Tag nach meiner Ankunft war ich ziemlich müde, aber bevor ich schlafen ging, fuhr ich noch zum Ocean Drive, der bekanntesten Straße Miamis in South Beach, um dort spazieren zu gehen. Es ist genau der Ort, den man aus Filmen kennt — Palmen, pastellfarbene Art-déco-Hotels aus den 1930er-Jahren, Musik aus Bars und Restaurants, und abends pulsiert dort überall das Leben. Ich aß in einem der Restaurants direkt am Strand zu Abend und ging dann endlich schlafen, weil sich der Jetlag bereits bemerkbar machte.






Montag – der erste Arbeitstag in Miami
Am nächsten Tag trafen Štěpán und ich uns im The Fat Joe’s und anschließend in einer Smoothie- und Cocktailbar. In Amerika ist es übrigens völlig normal, dass Menschen in Cafés und Bars arbeiten — oft sieht man dort mehr Laptops als Kaffee. Auch wir arbeiteten dort und hatten Meetings mit unserem Team und mit Editee.
Es war ein ruhiger Arbeitstag, an dem wir die Dinge für die Konferenz vorbereiteten und uns allmählich akklimatisierten.




Epic Webinar Summit – Wynwood, Miamis interessantestes Viertel
Am Dienstag, dem 17., begann der Epic Webinar Summit. Er fand im Stadtteil Wynwood (Art District) statt. Und das überraschte mich vielleicht noch mehr als die Konferenz selbst.
Wynwood war früher nämlich kein schönes Viertel — ganz im Gegenteil. Noch vor etwa 15–20 Jahren war es ein industrielles und eher gefährliches Gebiet voller Lagerhallen. Dann erlaubte die Stadt Künstlern jedoch, Gebäude legal mit Graffiti zu bemalen, und so entstand das Projekt Wynwood Walls. Nach und nach entwickelte sich daraus eines der kreativsten Viertel in ganz Amerika. Heute ist es ein Ort voller Wandgemälde, Galerien, Start-ups, Coworking-Spaces und Unternehmer. Im Grunde so etwas wie ein amerikanisches „Zentrum für digitale Nomaden“.



Die Konferenz fand im Coworking-Space Lab Miami statt. Nach meiner Ankunft erhielt ich eine VIP-Karte und ging in die Lobby, wo ich auf Štěpán wartete. Dort lernte ich sofort Austin Armstrong kennen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie erfolgreich er tatsächlich ist, aber wir unterhielten uns über Business, Marketing und KI, und er war wirklich total entspannt.
Es gab auch einen VIP-Raum — jede Menge Getränke, Dosen, Snacks und Verpflegung. Das Essen war übrigens wirklich gut — Pizza, Sandwiches und Kleinigkeiten den ganzen Tag über.
Vorträge und Menschen
Die ersten Vorträge begannen gegen Viertel nach neun. Moderiert wurden sie von Malik, mit dem ich mich später noch unterhielt, bevor wir zur Jacht fuhren — ein sehr sympathischer Typ.
Schon am ersten Tag waren einige ziemlich bekannte Namen dabei:
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David Simons
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Travis Stephenson (er weckte gleich zu Beginn mein Interesse)
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Austin Armstrong
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Andy Audate
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Stefan Ciancio (der Organisator der gesamten Konferenz)
Am zweiten Tag dann zum Beispiel:
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Hernan Vasquez
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Stepy Chen
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Camilla Markson
Viele Menschen sprechen auf Konferenzen in den USA eher motivierend — Geschichten, Mindset, Umsatzzahlen. Konkrete Vorgehensweisen zeigen sie jedoch kaum.
Deshalb gefiel mir Štěpáns Vortrag am besten. Er sprach über Editee und zeigte vor allem konkrete Strategien, Zahlen und tatsächliche Vorgehensweisen, die wir anwenden. Das war kein Storytelling — es war praktischer Mehrwert. Und ehrlich gesagt war ich darauf stolz.
Neben ihm beeindruckte mich Austin Armstrong am meisten — sehr konkret und praxisorientiert.




Am Abend erwarteten uns noch eine Party und Networking auf einer Jacht, was einfach großartig war. Ich hatte die Gelegenheit, einige der absoluten Top-Marketer und -Unternehmer in den USA kennenzulernen, und ehrlich gesagt ... ich redete fünf Stunden am Stück, und als ich nachts wieder im AirBNB ankam, war ich nach diesem ganzen Tag im wahrsten Sinne des Wortes völlig erledigt.








Networking und eine Überraschung im Flugzeug
Auf der Konferenz ließ ich mich mit vielen interessanten Menschen fotografieren und unterhielt mich mit ihnen — mit Armstrong, Štěpán und Ashley Kemp.

Und gerade Ashley Kemp überraschte mich wohl am meisten. Als ich von Miami nach Dallas flog, saß er in der First Class neben mir. Wir unterhielten uns während des gesamten Flugs, und der halbstündige Flug verging für mich wie fünf Minuten. Genau so etwas erlebt man nur bei solchen Veranstaltungen — plötzlich sitzt man neben jemandem, den man normalerweise nur aus dem Internet kennen würde.

Was mir das eigentlich gebracht hat
Insgesamt habe ich die Konferenz sehr genossen. Es ging nicht nur um die Vorträge — es ging vor allem um die Menschen. In Amerika ist Networking völlig anders als bei uns. Die Menschen sind offener, sprechen schneller über eine Zusammenarbeit, und es ist nicht ungewöhnlich, ein Gespräch mit einem Fremden zu beginnen.
Ich nahm Folgendes mit:
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neue Kontakte
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neue Erfahrungen
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Motivation
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und vor allem eine andere Sichtweise auf das Unternehmertum
Ehrlich gesagt — vielleicht hat mich letztlich die Unternehmer-Community rund um das Online-Business noch mehr überrascht als Amerika selbst.



