Erster Gewinn der Branche
Bei Laboren, die große Sprachmodelle entwickeln, hält sich seit Jahren die Vorstellung, dass es sich um Unternehmen handelt, die zu dauerhaften Verlusten verurteilt sind, weil die Kosten für Rechenleistung und das Training neuer Modelle schneller steigen als die Einnahmen. Das positive bereinigte Betriebsergebnis für das zweite Quartal stellt diese Vorstellung infrage und deutet darauf hin, dass die bisherigen Verluste eher auf Investitionen in das Training künftiger Modelle als auf unrentable Produkte zurückzuführen waren.
Der Unterschied zur Konkurrenz liegt darin, um welche Art von Kennzahl es sich handelt. Bei den 11,5 Milliarden Dollar handelt es sich um tatsächlich in Rechnung gestellte Umsätze von April bis Juni, die zusammen mit dem ersten Quartal rund 16 Milliarden Dollar für das erste Halbjahr ergeben. Während die Run Rate eine Schätzung ist, handelt es sich hierbei um Geld, das bereits eingegangen ist.
Duell mit OpenAI
Der Weg an die Börse
Quellen: cnbc.com, finance.yahoo.com und theinformation.com



