1300 Gendy Street Fort Worth, Texas
Jeder liebt eine gute Gruselgeschichte, und diese Erzählungen fügen der ohnehin schon scheinbar unheimlichen Stadt Fort Worth mögliche Mythen und Legenden hinzu.
Ich habe viele Geschichten über das W.E. Scott Theatre gehört (das sich direkt neben dem Museum für moderne Kunst befindet). Obwohl es mir nie gelungen ist, auch nur eine Geschichte zu finden, die wirklich schlüssig wirkte, hatte ich dennoch das Bedürfnis, es zu erwähnen. Vielleicht entdecken Sie bei Ihrer eigenen Geisterjagd selbst etwas. Das Theater wurde Mitte der 1960er-Jahre von einem Mann namens William Edrington Scott eröffnet, einem Mitglied einer der Familien, die Tarrant County gründeten. In seinem Testament hinterließ er Geld, um nach seinem Tod die Entwicklung des Kulturviertels von Fort Worth zu fördern.
Angeblich spukt er noch immer in dem Gebäude, obwohl er 1961 an Krebs starb. Den Geschichten zufolge bewegen sich Gemälde, die Scott zu Lebzeiten besaß, ohne die Hilfe lebender Menschen an den Wänden entlang. Außerdem ist aus dem Keller Gelächter zu hören, wenn sich dort niemand befindet. Es kursieren auch Gerüchte, dass sich ein Schauspieler namens Ken Yandell 1966 an einem Rohr im Keller erhängt habe. Angeblich ist er es, der den Keller noch immer als sein Zuhause betrachtet. Mitarbeiter des Theaters berichteten außerdem, dass sie im Bereich unter der Bühne seltsame kalte Stellen spürten (ein Zeichen paranormaler Aktivität). Dort treten auch häufig elektrische Anomalien auf, bei denen sich Maschinen ohne menschliches Zutun ein- und ausschalten.
Im Laufe der Jahre wurden auch seltsame Geräusche und Schritte gemeldet. Als Scott starb, hinterließ er angeblich 3 Millionen Dollar in einem Treuhandfonds, der Scott Foundation, die zur Entwicklung des Kulturviertels von Fort Worth beitragen sollte. Vor diesem Hintergrund fanden im Scott Theatre im Laufe der Jahre zahlreiche Veranstaltungen und Feierlichkeiten statt. In der Halle befindet sich ein wunderschöner italienischer Kronleuchter mit einem Durchmesser von 2,44 Metern und einem Gewicht von etwa 261 Kilogramm. Die Wände der inneren Halle sind mit einem Wandgemälde geschmückt, das die Geschichte der Theaterarchitektur mit besonderem Schwerpunkt auf griechischen und römischen Motiven erzählt.



