Opera hat den Webstandard WebAI vorgestellt, mit dem sich KI-Modelle direkt im Browser und ohne Abhängigkeit von der Cloud ausführen lassen. Die neuen Funktionen sind zunächst als Vorschau im Browser Opera One verfügbar.
Textgenerierung und unterstützte Modelle
Mit WebAI lassen sich laut Opera im Browser Texte generieren, Inhalte klassifizieren und Beziehungen zwischen Informationen erkennen. Der Standard sei nicht an ein einzelnes Modell gebunden und für eine breite Palette von KI-Systemen mit offenen Modellgewichten ausgelegt.
Als Beispiel für ein unterstütztes Modell nennt Opera Googles Gemma. Auf Mac-Computern unterstützt WebAI laut dem Unternehmen auch das lokal betriebene Basismodell von Apple.
Verfügbarkeit und Aktivierung
Die Vorschau der neuen Funktionen ist in Opera One verfügbar. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich laut Opera für die Verwendung entscheiden und die Funktionen aktiv einschalten. Dieselben Funktionen sollen dem Unternehmen zufolge bald auch in Opera GX und Opera Neon verfügbar sein.
Entwickler können laut Opera KI-Funktionen hinzufügen, ohne eine eigene KI-Infrastruktur zu betreiben oder für jede Anfrage zu zahlen. Nutzer benötigen dem Unternehmen zufolge kein Abonnement eines KI-Dienstes.
Daten auf dem Gerät und Hardwareanforderungen
Opera zufolge bleiben die von der lokalen KI verarbeiteten Informationen auf dem Gerät, statt an Unternehmensserver gesendet zu werden. Der lokale Betrieb belastet zugleich den Computer stärker; die Leistung des Modells hängt laut Opera von der Hardware des Geräts ab.



