OpenAI hat GPT-6.1 Terra vorgestellt, ein Mittelklassemodell für agentische Arbeitsabläufe, die Bedienung von Computern und alltägliche Programmieraufgaben. Dabei verspricht das Unternehmen vor allem kürzere Bearbeitungszeiten: Nach Angaben von OpenAI erledigt Terra agentische Aufgaben im Durchschnitt mehr als dreimal so schnell wie GPT-6 Astra und GPT-6.1 Sol.
Vom Ausfüllen von Formularen bis zur Codeprüfung
Zu den vorgesehenen Aufgaben von Terra gehören die Navigation in Anwendungen und das Ausfüllen von Formularen. Das Modell ist außerdem dafür ausgelegt, Dokumente zu bearbeiten, Code zu prüfen und mehrere Werkzeuge innerhalb eines Arbeitsablaufs zu koordinieren.
Für anspruchsvollere Aufgaben empfiehlt OpenAI weiterhin Sol oder Astra. Dazu zählt das Unternehmen vertiefte Recherchen, schwierige Programmieraufgaben, mathematische Beweise und lange Schlussfolgerungsketten.
Im Test zur Softwarebedienung laut OpenAI gleichauf mit Astra
OpenAI meldet eine deutliche Verbesserung gegenüber GPT-5.6 Terra im Benchmark Agents’ Last Exam, der die Bedienung von Arbeitssoftware bewertet. Im selben Test erreicht das neue Modell nach Unternehmensangaben das gleiche Ergebnis wie GPT-6 Astra.
Zugang über ChatGPT Work, Codex und die API
GPT-6.1 Terra kommt in ChatGPT Work und Codex. Der Zugang wird schrittweise für Nutzer der Tarife Plus, Pro, Enterprise und Edu freigeschaltet; Entwickler können das Modell über die API mit der Kennung gpt-6.1-terra aufrufen.
Die Standard-API-Preise sind gegenüber GPT-5.6 Terra halbiert: Eine Million Eingabetokens kostet 1 statt 2 US-Dollar, eine Million Ausgabetokens 6 statt 12 US-Dollar.
In ChatGPT Work und Codex schöpft Terra laut OpenAI die Nutzungskontingente zudem langsamer aus als Sol oder Astra.



