NVIDIA und Meta haben eine Erweiterung ihrer Zusammenarbeit an Muse und der gleichnamigen Modellfamilie angekündigt. Gemeinsam wollen sie die Leistung beim Training und bei der Inferenz, also dem Betrieb der Modelle, mit Fokus auf KI-Agenten steigern. Im Mittelpunkt stehen geplante Optimierungen, die deren Entwicklung und Nutzung unterstützen sollen.
Optimierungen für Arbeitsabläufe und Recheninfrastruktur
Nach Angaben von NVIDIA wollen die Unternehmen gemeinsam Arbeitsabläufe optimieren, um die Leistung zu maximieren und die Gesamtbetriebskosten der Infrastruktur für Muse zu senken.
Meta plant, den Einsatz von NVIDIA-Infrastruktur für die nächste Generation von KI-Agenten auszuweiten. Dazu sollen Vera Rubin und Vera-CPU-Prozessoren gehören, mit dem Ziel, die Leistung pro Watt zu maximieren. Für eine höhere Netzwerkeffizienz und mehr Durchsatz will Meta außerdem die Ethernet-Technologie NVIDIA Spectrum-X und BlueField-4 einsetzen.
Unternehmen erwägen OpenShell und Überwachung von Agenten
Als weiteres Feld der Zusammenarbeit ziehen die Unternehmen die NVIDIA OpenShell Reference Architecture in Betracht. Dabei wollen sie den möglichen Einsatz von NVIDIA OpenShell für die sichere Bereitstellung von Agenten sowie von NVIDIA Sentry zur Überwachung ihres Verhaltens prüfen.
NVIDIA plant auch eine Kapitalinvestition in Meta
Ergänzend zur technologischen Zusammenarbeit ist ein finanzieller Schritt vorgesehen: NVIDIA plant, im Rahmen eines Aktienangebots von Meta 3 Milliarden US-Dollar zu investieren.



