Der Mount-Olivet-Friedhof, der 1907 von Flavious G. McPeak (1858–1933) und seiner Frau Johnnie Clara Lester McPeak (1858–1936) gegründet wurde, besitzt eine nahezu moderne Fassade, hinter der sich ältere Gräber verbergen.
Im Gegensatz zu anderen Friedhöfen scheint Mount Olivet völlig energielos zu sein.
Bei der Einfahrt werden Sie von einer dekorativen Kugel begrüßt, die Besucher auf dem fast 526.091 m² großen Gelände willkommen heißt. Der älteste Teil des Friedhofs befindet sich im hinteren Bereich. Dieser Friedhof war der erste „Friedhof mit dauerhafter Pflege“ in Fort Worth. Das älteste gekennzeichnete Grab gehört Zenas Ewin Kerr, der am 11. April 1907 beigesetzt wurde. Hier sind außerdem 594 Opfer der Grippeepidemie von 1918 begraben. Auch die McPeaks und Mitglieder ihrer Familie, die 1894 aus Tennessee nach Fort Worth kamen, sind hier beigesetzt. Als sie den Friedhof gründeten, lebten die McPeaks mit ihren zehn Kindern in einem Haus an der Lake Street. Flavious war ein angesehener Geschäftsmann in Fort Worth.

Die Idee für Mount Olivet entstand, nachdem die McPeaks den Mount-Olivet-Friedhof in Nashville, Tennessee, besucht hatten. Er gefiel ihnen so gut, dass sie nach Fort Worth zurückkehrten und diesen Friedhof nach seinem Vorbild gestalteten. Das Mausoleum wurde 1909 fertiggestellt, doch 1983 wurde ein neues errichtet und das ursprüngliche daraufhin abgerissen. Zahlreiche Pioniere aus Tarrant County haben auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Was den Spuk betrifft, ob jung oder alt, alte oder neue Gräber – Gerüchten zufolge soll es auf dem Friedhof schon seit Langem spuken, und bei siebenundvierzigtausend Gräbern dürften hier wohl mehrere Geister hausen. Die Empfehlung lautet: Gehen Sie auf den Friedhof, setzen Sie sich eine Weile hin und warten Sie ab, welche Eindrücke auf Sie zukommen.



