Oracle schließt rekordverdächtigen Cloud-Vertrag über 30 Milliarden Dollar mit OpenAI ab
Oracle hat den Abschluss eines der größten Cloud-Verträge der Geschichte bekannt gegeben, der dem Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2028 jährliche Einnahmen von mehr als 30 Milliarden Dollar einbringen soll. Diese Summe übersteigt die derzeitigen Cloud-Einnahmen von Oracle deutlich, die im am 31. Mai endenden Geschäftsjahr 2025 bei 24,4 Milliarden Dollar lagen. Der Vertrag entspricht nahezu dem Dreifachen der derzeitigen Cloud-Einnahmen des Unternehmens.
Obwohl Oracle die Identität des Kunden in den Unterlagen für die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) ursprünglich nicht näher angegeben hatte, bestätigen nun mehrere Quellen, dass es sich um OpenAI handelt. Diese Zusammenarbeit ist besonders bedeutsam, da OpenAI größere Kapazitäten benötigt, als sein wichtigster Cloud-Partner Microsoft bereitstellen kann.
Außergewöhnlicher Kursanstieg der Oracle-Aktie
Die Bekanntgabe des Vertrags am Montag ließ die Oracle-Aktie um fast 5 Prozent auf 220,47 Dollar steigen. Seit Jahresbeginn ist die Aktie um 32 Prozent gestiegen und hat damit deutlich besser abgeschnitten als die Aktien anderer großer Technologieunternehmen. Diese Entwicklung spiegelt das wachsende Vertrauen der Anleger in die Cloud-Strategie von Oracle wider. Oracle-CEO Safra Catz teilte ihren Kollegen mit, dass das Unternehmen einen „starken Start“ in das neue Geschäftsjahr hingelegt und „mehrere große Cloud-Verträge“ unterzeichnet habe. Catz bezeichnete diese Vereinbarung als transformativen Schritt, der die strategische Position von Oracle im schnell wachsenden Sektor der Infrastruktur für künstliche Intelligenz stärkt.
Die Vereinbarung ist besonders bemerkenswert, da sie sich erst ab dem Geschäftsjahr 2028 in den Einnahmen von Oracle niederschlagen wird, was auf eine langfristige, umfangreiche Infrastrukturverpflichtung hindeutet.



