Meta hat am 5. November 2026 angekündigt, dass Muse Voice für alle Nutzer in den USA verfügbar ist. Mit der Funktion können sie Metas KI-Assistenten Muse anrufen oder mit ihm einen Videochat führen. Dabei können sie ihm Fragen stellen oder ihn bitten, Aufgaben zu erledigen.
Der Avatar reagiert auf das Gespräch
Während des Gesprächs erscheint ein animierter Avatar mit dem Spitznamen Jolly. Nutzer können sein Aussehen so verändern, dass er einem Menschen, einem Tier oder einer anderen Figur ähnelt.
Für die Videochats kommen die Technologien Muse Realtime Avatar und Muse Realtime Voice zum Einsatz. Laut Meta soll der Avatar beim Sprechen feine Mimik und Gesten zeigen, die zum Ton des Gesprächs passen. Der Assistent sieht den Nutzer allerdings nicht: Er hört ihn und reagiert auf das Gespräch.
Wangs Avatar als weißer Hund
Meta hatte die Videochats erstmals im September auf der Entwicklerkonferenz Connect vorgestellt. Nun veröffentlichte Metas KI-Chef Alexandr Wang eine Vorführung, in der sein Avatar als weißer Hund erscheint. Dieser schlägt vor, Memes mit Erläuterungen zu versehen, wenn sie fälschlich als von Meta gebilligte Inhalte verstanden werden könnten.
Wo Muse Voice verfügbar ist
Echtzeitgespräche funktionieren auf Mobilgeräten, im Web und auf Macs. Laut Meta sollen sie später auch auf AI Glasses und dem geplanten Gerät Muse Charm verfügbar sein.
Bis Ende des Jahres plant das Unternehmen, ein tragbares Gerät für Muse auf den Markt zu bringen. Auf dessen kleinem Bildschirm soll der Avatar erscheinen und dem Nutzer antworten oder Aufgaben für ihn erledigen.



