Die Zukunft der KI ist physisch: Warum Marken von Bildschirmen zu greifbaren Erlebnissen wechseln müssen

Die Zukunft der KI ist physisch: Warum Marken von Bildschirmen zu greifbaren Erlebnissen wechseln müssen

Ondřej Barták
Ondřej Barták
Unternehmer und Programmierer
19. 6. 2025
2 Minuten Lesezeit
Die Zukunft der KI ist physisch: Warum Marken von Bildschirmen zu greifbaren Erlebnissen wechseln müssen

Die Zukunft der KI ist physisch: Warum Marken von Bildschirmen zu greifbaren Erlebnissen übergehen müssen

Viele Jahre lang reichten digitale Erlebnisse aus, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen. Mit der rasanten technologischen Entwicklung und der Überflutung der Bildschirme mit gefälschten Inhalten sehnen sich die Menschen jedoch nach etwas Echtem – nach Erlebnissen, die sie berühren, fühlen und in Erinnerung behalten können. Marken, die sich ausschließlich auf digitale Kanäle verlassen, bieten oberflächliche, transaktionale und wenig einprägsame Erfahrungen. Die Branche hat lange Zeit Bildschirme gegenüber den Sinnen bevorzugt und isolierte Momente geschaffen, die der natürlichen Verhaltensweise der Menschen widersprechen.

Physisch-digitale Erlebnisse als Zukunft

Die nächste Welle der Einführung künstlicher Intelligenz wird nicht durch Ankündigungen oder Werberummel gewonnen. Sie wird durch Erlebnisse gewonnen, die Menschen tatsächlich erleben – intuitive, emotional ansprechende und unvergessliche. Menschen vertrauen dem, was sie fühlen können. Angesichts der zunehmenden digitalen Ermüdung, insbesondere bei einem jüngeren Publikum, wird die wahre Stärke der KI nicht aus statischen Benutzeroberflächen oder sterilen Demonstrationen hervorgehen. Sie wird sich durch greifbare, emotional aufgeladene Momente entfalten, die nahtlos in den Alltag eingebunden sind.

Defizite der dialogorientierten KI

Chatbots und grundlegende dialogorientierte Tools überschwemmen den Markt und schaffen ein Meer der Gleichförmigkeit, in dem Marken darum kämpfen, sich abzuheben oder relevant zu erscheinen. Die nächste Generation des Kundenerlebnisses erfordert mehr als nur Dialog. Sie benötigt erlebnisorientierte KI, die sich in Echtzeit anpasst, die Sinne anspricht und emotional ansprechende Momente schafft, die dauerhafte Verbindungen aufbauen.

Das Erlebnis als Steuerung der Innovation

Wenn KI der Motor der Innovation ist, dann ist das Erlebnis das Lenkrad – und es ist an der Zeit, die Menschen ans Steuer zu lassen. KI neu zu denken bedeutet, sie in menschliche Erlebnisse einzubinden und nicht nur die Technologie zu verbessern. Left Field Labs hilft Marken dabei, neue Technologien weniger wie Zukunftsmusik und mehr wie etwas wirken zu lassen, das man gerade selbst erlebt hat. Durch die Verbindung von KI, räumlichem Computing und sensorischem Design schaffen sie immersive Erlebnisse, bei denen Technologie die Interaktion mit der realen Welt verbessert, anstatt sie zu unterbrechen.

Unaufdringliche Technologie, bleibende Magie

Es geht nicht um auffällige Technologien um ihrer selbst willen. Es geht darum, Momente zu schaffen, an die sich Menschen erinnern. Die stille Magie einer Markeninteraktion, die sich weniger wie Marketing und mehr wie das echte Leben anfühlt. Die erfolgreichen Marken werden nicht diejenigen sein, die am lautesten über KI sprechen. Es werden diejenigen sein, die intelligente, unsichtbare Technologie in Erlebnisse integrieren, die sich natürlich, persönlich und unvergesslich anfühlen.

Praktische Anwendungen in der realen Welt

Sarah Mehler und ihr Team bei Left Field Labs setzen diese Vision bereits durch Projekte wie „Snapdragon City“ für Qualcomm um, bei dem sie erstmals geräteinterne generative KI in einer Augmented-Reality-Umgebung einsetzten, oder „Twister Air“ für Hasbro, das Augmented Reality mit KI verband und als Spiel des Jahres ausgezeichnet wurde. Diese Projekte zeigen, wie KI Erlebnisse schaffen kann, die sich wie eine natürliche Erweiterung der Umgebung anfühlen.

Kategorie:KI
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