Oracle und Meta verhandeln über einen 410-Milliarden-Kronen-Deal für KI-Cloud-Dienste
Oracle verhandelt derzeit mit Meta Platforms über einen umfangreichen Vertrag für Cloud-Computing, der über mehrere Jahre einen Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar (410 Milliarden Kronen) erreichen könnte. Diese Information wurde von einer mit den Details vertrauten Person bestätigt. Meta gehört bereits zu den Kunden von Oracle, doch die neue Vereinbarung würde die Zahl der Nvidia-Grafikprozessoren, die Meta von dem Unternehmen mietet, deutlich erhöhen. Die Verhandlungen befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium, doch die Bedingungen sind noch nicht endgültig und können sich ändern, wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht, das zuerst darüber berichtete. Die Autoren des Artikels beschrieben, dass Oracle Meta Rechenleistung für das Training und den Einsatz von Modellen künstlicher Intelligenz bereitstellen würde.
Ausbau der Kapazitäten von Meta
Meta Platforms baut nicht nur eigene Rechenzentren, sondern erweitert auch seine Verträge mit Cloud-Anbietern, um schnell die benötigten Kapazitäten zu erhalten. Vor Kurzem unterzeichnete das Unternehmen einen Vertrag mit Google im Wert von mehr als 10 Milliarden US-Dollar (205 Milliarden Kronen). Dieser Ansatz ermöglicht es Meta, schneller auf den Bedarf im Bereich der künstlichen Intelligenz zu reagieren, während die eigene Infrastruktur noch aufgebaut wird. So erhielt Meta kürzlich beispielsweise eine Finanzierung in Höhe von fast 30 Milliarden US-Dollar (616 Milliarden Kronen) für ein Rechenzentrum in Louisiana. CEO Mark Zuckerberg erklärte kürzlich, dass Meta plant, bis 2028 rund 600 Milliarden US-Dollar (etwa 12,3 Billionen Kronen) für Server auszugeben.
Wachstum von Oracle auf dem Cloud-Markt
Diese Verhandlungen stellen einen weiteren Erfolg für Oracle dar, das sich zu einem bedeutenden Akteur im Bereich Cloud-Computing entwickelt. Vergangene Woche berichtete The Wall Street Journal, dass OpenAI zugesagt habe, ab 2027 über mehrere Jahre hinweg enorme 300 Milliarden US-Dollar (etwa 6,2 Billionen Kronen) bei Oracle auszugeben. Während der Telefonkonferenz zu den Geschäftsergebnissen von Oracle in der vergangenen Woche teilte das Unternehmen den Investoren mit, dass es bedeutende Verträge mit OpenAI, xAI, Meta und Nvidia unterzeichnet habe. Nvidia ist zudem zu einem Großkunden für Cloud-Server geworden, die von den eigenen Chips angetrieben werden.
Die Berichte über die Verhandlungen führten zu einem Anstieg des Aktienkurses von Oracle, was die Bedeutung solcher Partnerschaften im Bereich der Infrastruktur für künstliche Intelligenz verdeutlicht. Meta konzentriert sich auf die Weiterentwicklung seiner KI-Projekte, einschließlich der Umstrukturierung seiner KI-Gruppe mit dem Ziel, Superintelligenz zu erreichen. Diese Vereinbarung könnte Meta dabei helfen, den derzeitigen Mangel an Rechenressourcen für KI zu bewältigen, während Oracle seine Rolle als wichtiger Anbieter für führende Technologieunternehmen stärkt.



