Google arbeitet mit Partnern wie Samsung, Gentle Monster und Warby Parker an der Entwicklung leichter und stilvoller KI-Brillen (Smart Glasses mit künstlicher Intelligenz), die im nächsten Jahr erscheinen sollen. Diese Brillen gibt es in zwei Varianten. Der erste Typ kommt ohne Display aus und dient als freihändige Unterstützung – er verfügt über integrierte Lautsprecher, Mikrofone und Kameras, sodass Sie mit Gemini sprechen, Fotos aufnehmen oder direkt Ratschläge erhalten können. Der zweite Typ hat ein Display in den Gläsern, das Informationen direkt im Sichtfeld anzeigt, beispielsweise eine Schritt-für-Schritt-Navigation oder Übersetzungsuntertitel.
Diese Brillen sollen den ganzen Tag über bequem zu tragen und an den persönlichen Stil angepasst sein. So können Sie beispielsweise mit der Kamera und dem Mikrofon Gemini Fragen zur Umgebung stellen oder sich an wichtige Dinge erinnern lassen. Die Versionen mit Display zeigen nützliche Details wie Live-Übersetzungsuntertitel direkt vor den Augen an.
Projekt Aura: Die erste kabelgebundene XR-Brille von XREAL
Unter den Neuheiten sticht das Projekt Aura von XREAL hervor, das das erste Gerät in der Kategorie der kabelgebundenen XR-Brillen (kabelgebundene Brillen für erweiterte Realität) auf der Android-XR-Plattform ist. Diese Brille sieht aus wie eine robuste Sonnenbrille mit einem Kabel, das zu einem Akku führt, der zugleich als Trackpad dient. Sie bietet ein Sichtfeld von 70 Grad und optische Transparenz, sodass digitale Inhalte direkt über die reale Welt gelegt werden.
In der Praxis bedeutet dies, dass Sie eine riesige virtuelle Arbeitsfläche für mehrere Fenster erstellen können – ideal zum Arbeiten oder zur Unterhaltung unterwegs, ohne den Kontakt zur Umgebung zu verlieren. Sie können beispielsweise beim Kochen ein Rezept in einem schwebenden Video verfolgen oder eine Anleitung sehen, die an dem Gerät befestigt ist, das Sie reparieren. Das Projekt Aura soll im nächsten Jahr erscheinen, und Google verspricht, bald weitere Details bekannt zu geben.
Quellen: blog.google und theverge.com



